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Nächstes move-on-Treffen am 12.07.2018 – Vortrag von Dr. Michael Lorrain zum Thema „Depressionen“

Der Vortrag von Dr. Lorrain zum Thema „Depressionen“ ist insbesondere für von Parkinson Betroffene – und natürlich auch für ihre Angehörigen – interessant, da viele im Laufe ihrer Erkrankung Bekanntschaft damit machen müssen oder mussten…Wie erkenne ich solch eine Depression? Wodurch wird diese ausgelöst und wie gehe ich damit um? Solche Fragen stellen sich dann zwangsläufig und werden Gegenstand des Vortrags und der daran sich anschließenden Diskussion sein.

neuroaerzte.de/michael_lorrain…

Schnupperkurs in Olpe – move-on geht golfen!

Am 1. Juli war es so weit, move-on – leider nur durch Christa und Peter vertreten – machten sich auf den Weg ins Sauerland für einen Schnupperkurs im Golf spielen. Eingeladen dazu hatte uns move-on-Mitglied Bernd Huntgeburth, der im Vorstand des Golfclub Siegen-Oelde tätig ist. Unterstützt wurde er durch Arno Weidemann, ebenfalls von Parkinson betroffen. Wir sind beeindruckt wie Bernd seine Tätigkeit im Club, sowohl als Mitglied des Vorstands als auch als passionierter Golfspieler und Platzwart ausfüllt und seine Erkrankung dabei völlig in den Hintergrund tritt. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre.

Einen Bericht mit ein paar Fotos findet ihr unter diesem Link:

www.golfclub-siegen-olpe.de/ak…

 

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung stellt sich vor

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung wurde am 11. April 1997, dem 1. Weltparkinsontag von Hermann Terweiden gegründet.

Namensgeberin der Stiftung ist Hilde Ulrichs, die Lebensgefährtin des Stifters, die im Mai 1997 an den Folgen von MSA (Multi-System-Atrophie), einer seltenen, aggressiv verlaufenden Form der Parkinson-Erkrankung verstarb.

In der Grundüberzeugung, dass das Leben mit Morbus Parkinson durch eigenes Verhalten positiv gestaltet werden kann, haben wir uns als unabhängige Stiftung zum Ziel gesetzt, über die Facetten dieser Krankheit aufzuklären und den Betroffenen Mut zu machen.

Wir setzen uns dafür ein, die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken und Alternativen zu den gängigen Medikamenten- und medizinischen Therapien aufzuzeigen. Dabei setzen wir vor Allem auf Sport- und Bewegungstherapie.

Wir fördern wissenschaftliche Studien im Bereich nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden, vergeben Forschungspreise und unterstützen Selbsthilfeprojekte und Vorhaben, die unmittelbar den Betroffenen zu Gute kommen.

Die Stiftung bewahrt sich eine grundsätzliche Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie und verzichtet auf Spenden aus dieser Branche.

Do. 08.12.: Move-on feiert Weihnachten und lädt alle Mitglieder, Angehörige und Freunde dazu ein.

Oh kommet doch all….

…bereits zum 4. Mal feiert die Selbsthilfegruppe „move-on – trotz Parkinson“  das  Weihnachtsfest – aus den Kinderschuhen sind wir also raus…

Wie gewohnt treffen wir uns ab 18.30 h in den gewohnten Räumen des

Diakonie Zentrum Plus
Am Wallgraben 34

40625 Düsseldorf

Besonders willkommen sind die Angehörigen und Freunde der Betroffenen, aber wie immer auch sonstige Interessierte.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre sitzen wir zusammen, plauschen und essen gemeinsam vom bunt zusammengewürfelten Buffet, denn jeder trägt etwas dazu bei. Natürlich gibt es auch Glühwein und andere Getränke.

Zur Tradition geworden ist das „Schrottwichteln“ . Hierzu bringt bitte jeder ein Weihnachts-Geschenk mit – etwas, was man immer schon loswerden wollte und an Sinn- und Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten ist. Allerdings muss man damit rechnen, dass man ein anderes solches wieder mit nach Hause nimmt.

Kleine Überraschungen, die mit Musik und Singen zu tun haben, runden den Abend ab.

… wir freuen uns auf Euch

Wir wünschen Euch allen eine schöne Adventszeit, ein harmonisches Weihnachtsfest und einen vielversprechend guten Übergang ins Jahr 2017

wir, vom move-on – Team

Buch: Stürme im Gehirn – Dem Rätsel Parkinson auf der Spur

Jon Palfreman

Stürme im Gehirn

Dem Rätsel Parkinson auf der Spur

Übersetzt aus dem Amerikanischen von Carl Freytag

320 Seiten, 978-3-407-86402-4, Euro 22,95

Erscheint am 8.2.2016

 

 Stürme im Gehirn

Dem Rätsel Parkinson auf der Spur

Jon Palfreman ist ein mehrfach ausgezeichneter Medizinjournalist. Er hat Parkinson. In seinem Buch »Stürme im Gehirn« berichtet er detailreich und gut informiert über die Geschichte dieser Krankheit, über Leid und Hoffen der Patienten, wissenschaftliche Siege und Niederlagen, ungewöhnliche Therapieformen und ehrgeizige Forscher. Am Ende steht die zentrale Frage: »Ist Parkinson bald heilbar?«

Zweihundert Jahre, nachdem James Parkinson die nach ihm benannte Krankheit beschrieben hat, nimmt die Zahl der Parkinson-Erkrankungen in den alternden westlichen Gesellschaften rapide zu. Fieberhaft suchen Wissenschaftler nach Methoden, wie die Krankheit zu heilen ist.

Jon Palfreman setzt in diesem Buch all die Spuren, Theorien und Erkenntnisse, aber auch Niederlagen und Rückschläge der Wissenschaft zu einer großen Geschichte über Parkinson zusammen. Palfreman, der selbst an Parkinson leidet, beschreibt, wie die Krankheit durch im Gehirn abgelagerte Proteine entsteht, und verfolgt, ob sie genetisch bedingt ist oder durch Umwelteinflüsse verursacht wird. Er stellt ungewöhnliche Therapieformen vor, um Körper und Geist beweglich zu halten, und erzählt, wie er und andere Parkinson-Patienten mit der Krankheit leben. Dabei beleuchtet er auch Kurioses wie die Frage, warum Landwirte ein statistisch höheres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken, als Menschen, die viel Kaffee trinken und rauchen.

Am Ende berichtet er Hoffnungsvolles: die Entwicklung eines

Steger, Krause © Max Planck Institute of Biochemistry

Ein wichtiger Teil im Krankheitsrätsel Parkinson gelöst

Mögliche Zielstruktur für ein Medikament gegen die Parkinson-Krankheit entdeckt – die LRRK2 Kinase

Mutationen im LRRK2-Gen stehen mit der Parkinsonkrankheit in Verbindung. Die Proteinmessungen mittels Massenspektromeitrie helfen bei der Analyse von Fehlfunktionen.

Ein internationales öffentlich-privates Forschungskonsortium entdeckte und validierte die zelluläre Funktion der LRRK2-Kinase, die bislang nur als Zielstruktur für ein Medikament gegen die Parkinson-Krankheit bekannt war. Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung nach Alzheimer. Die Studie zeigt einen neuen Weg zur Entwicklung therapeutischer Intervention und basiert auf der Messung vieler Proteine mittels Massenspektrometrie (Proteomics).

Das Team aus Forschern des Max-Planck-Institutes für Biochemie, der Universität Dundee, der Michael J. Fox Stiftung für Parkinson-Forschung (MJFF), GlaxoSmithKline (GSK) und MSD, in den Vereinigten Staaten und Kanada bekannt als Merck & Co., Inc., kombinierten einzigartige wissenschaftliche Methoden und Know-how und fanden heraus, dass die LRRK2-Kinase durch die Hemmung der Rab-Proteine (3, 8, 10 und 12) zelluläre Transportprozesse reguliert.

Mutationen im LRRK2-Gen ist der häufigste bekannte genetische Faktor, der zur Parkinson-Krankheit beiträgt. Pharmaunternehmen entwickeln LRRK2-Kinase-Hemmstoffe, um die Auswirkungen dieser Mutationen zu korrigieren und um die Parkinson-Krankheit zu behandeln. Die Erkenntnis, dass mutiertes LRRK2 mit einer Inaktivierung der Rab Funktion in Verbindung steht, ist bahnbrechend. Sie verbindet LRKK2 direkt mit Rab-Proteinen, zu deren Rolle in Transportwegen in der Zelle schon seit mehr als 20 Jahren ein großer Fundus an Erkenntnissen angehäuft wurde. Dieses Wissen kann nun dazu dienen das Verständnis der LRRK2 Störungen beim Parkinson-Krankheitsprozess zu verbessern.

„Viele zelluläre Komponenten spielen für den Verlauf von Hirnerkrankungen, wie bei Parkinson, eine Rolle“, sagte Prof. Matthias Mann, Direktor der Abteilung für Proteomics und Signaltransduktion am Max-Planck-Institut für Biochemie. „Die Identifizierung der Rab-Proteine als LRRK2 Substrate ist ein wichtiger Teil im Krankheitsrätsel ‚Parkinson‘ und bietet einen weiteren möglichen Ansatz zur Intervention in den Krankheitsprozess.“

Marco Baptista, PhD, von der MJFF, sagte: „Die Identifizierung der Rab-Proteine als LRRK2 Substrat ermöglicht es nun die Auswirkungen neu entwickelter Hemmstoffe nicht nur auf die Menge zellulärer LRRK2, sondern auch auf dessen Funktionen zu messen. Dieser entscheidende Baustein wird die Entwicklung von Therapien verbessern, deren Ziel es ist, die Erkrankung an Parkinson zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen – das größte Bedürfnis der Patienten.“

Das von MJFF geführte Konsortium nutzte für diese Entdeckung eine Kombination von Hilfsmitteln, darunter ein Knock-in-Maus-Modell mit der am häufigsten vorkommenden LRRK2 Mutation die mit Parkinson in Verbindung steht (generiert von GSK), einem weiteren LRRK2 Maus-Modell (generiert von MJFF), LRRK2 Kinase-Hemmstoffe von GSK und Merck, und modernste Massenspektrometrie-Methoden. Nur dank dieser Werkzeuge und der engen Zusammenarbeit der Partner war dieser Erfolg möglich.

„Dieses Kollaborationsmodell und unser Ansatz, die modernen Technologien der verschiedenen Labore systematisch zur Bestätigung der Daten auf mehreren Ebenen zu verwenden, ist einzigartig. Dies bildet eine solide Grundlage um von hier aus die Untersuchung fortzusetzen und unser Verständnis der LRRK2 Rab Beziehung weiter zu verfeinern“, sagte Dario Alessi, PhD, von der Universität Dundee.

Mit zusätzlichen MJFF Fördermitteln erforscht die Forschungsgruppe nun welche Rab-Proteine von LRRK2 modifiziert werden um zu verstehen, wie das Ungleichgewicht im zellulären Transport zum Sterben von Neuronen führt, was bei Parkinson beobachtet wird.