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Vortrag: Prof. Dr. med. Woitalla – Impulskontrollstörungen bei Parkinson

Tabu-Thema: Impuls-Kontroll-Störungen bei Morbus Parkinson

Selbsthilfegruppe move-on lädt den Experten Prof. Dr. med. Dirk Woitalla am 10.11.2016 zum Vortrag nach Gerresheim

Bei Impuls-Kontroll-Störungen handelt es sich um ein zwanghaftes Verhalten, das dem Betroffenen zwar bewusst ist, aber nur sehr schwer von ihm beeinflusst oder verhindert werden kann. Die meisten Parkinson-Patienten kennen solche Sucht-Phasen.
Die Impuls-Kontroll-Störungen können sich in übertriebenem Kaufverhalten oder auch als Spiel- oder Sexsucht zeigen. Die Nutzung des Internets setzen die Hemmschwellen für das zwanghafte Verhalten zusätzlich herab.

Konflikte mit sich selbst und den  Angehörigen sind vorprogrammiert. Darüber zu reden, fällt den Betroffenen schwer, weshalb move-on einen vertrauensvollen Rahmen dafür schaffen will. Bereits die Erkenntnis, dass andere ähnliche Probleme haben, hilft oftmals, das Tabu zu brechen.

Einen Einstieg hierzu bietet der Vortrag von Prof. Dr. med. Dirk Woitalla, Chefarzt der Neurologie, kkrh in Essen und Universitätsprofessor an der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Er erläutert die medizinischen-wissenschaftlichen Hintergründe für die Impuls-Kontroll-Störungen bei Parkinson-Patienten.